24.03.19 15.00 Uhr

FCE - TSV Haiterbach II

31.03.19 15.00 Uhr 

VfR Beihingen - FCE

07.04.19 15.00 Uhr

FCE - SV Schönbronn

14.04.19 15.00 Uhr 

FCE - SV Überberg

Da das erste Protokollbuch von 1921-1931 nicht aufgefunden werden konnte – es wurde allerdings nach dem Kriege noch gesehen - lagen uns von diesem Zeitraum keine schriftlichen Unterlagen vor. Schriftliche Niederlegungen späterer Jahre und Befragungen von Zeitzeugen sind daher Grundlage der diesbezüglichen Ausführungen:


Wie der heute Vereinsname bereits aussagt ist der Fußball-Club Egenhausen im Jahre 1921 von jungen Männern und Jugendlichen im Jahre 1921 gegründet worden.

Die Gründungsversammlung fand im Gasthaus Adler statt.

Diese machten sich eine Satzung zu eigen und wählten weiße Hosen und grüne Hemden zu ihren Dressfarben.


Erster Vereinsvorstand war Jakob Welker, Jakob Walz wurde Schriftführer, Christian Brenner Rechner und zum Vereinsdiener Georg Steeb bestimmt.


Die größte Schwierigkeit bereitete die Frage, auf welchem Gelände man denn seinen Sport ausüben könnte. Schon das erste Probespiel am 22. Mai 19921 an der Altensteiger Strasse konnte nicht zu Ende geführt werden, war der Platz doch eine Schafweide, was dazu führte, dass die Pächter das Spiel unterbrachen und die Mannen im wahrsten Sinne des Wortes des Feldes verwiesen und auf den Kapf schickten.


Doch die Zeit brachte es: Das Verständnis der älteren Generation und insbesondere der Schafhalter für dieses neumodische Treiben wuchs. Die Schafherden wichen dem Tatendrang der Jugend. Auf dem damals umworbenen Platz befindet sich übrigens heute noch der Sportplatz des 1. FC Egenhausen.


Schon bald spielte eine Mannschaft mit großer Begeisterung und Willenskraft. Und es war wie auch noch heute: Die Freundschaftsspiele und später dann die Verbandspiele in der nähren und weiteren Umgebung wurden mit wechselndem Erfolg ausgetragen.

Zusätzliche Anstrengungen bereiteten die Auswärtsspiele, zu denen die Wegstrecken zu Fuß oder evtl. auch mit dem Pferdefuhrwerk zurückgelegt werden mussten.

Die Mühsal hatte aber auch nach den Spielen noch kein Ende, wenn man bedenkt, dass man nach anstrengendem Spiel den Heimweg „von Hand“ zurücklegen musste und doch etliche am nächsten Morgen wieder um 7 Uhr am Arbeitsplatz, etwa in Nagold, sein mussten und auch diese Strecke wieder zu Fuß zurückzulegen war.


Aller Anfang ist schwer, sagt eine bekannte Redewendung, und so war es auch schon damals.

Die Spielerdecke war dünn und nach einigen Jahren gab es Schwierigkeiten beim 1. FC. . Einzelne Spieler wurden von anderen Vereinen umworben, da es gute Spieler in Egenhäuser Reihen gab. Bekannte Namen waren die „Gaiser-Brüder“, Brenner und Wackenhut. Es spielten allerdings hier auch Auswärtige, die in Egenhausen Arbeit und Logie hatten.


Übriges zählte Egenhausen seinerseits ca. 850 Einwohner im Vergleich zu heute gut 2000.


Bekannt wurde, dass der Verein in der Folgezeit einmal aufgelöst wurde, begründet

in dem Weggang einiger guter Spieler, aber auch in dem Umstand, dass der 1. Vorsitzende Welker in größerer Entfernung eine Lehrerstelle antrat und sich keine andere Person sich als Vorstand zur Verfügung stellte. Ein Gründungsmitglied hat bei den angestellte Recherchen diesen Vorgang kommentiert mit „das war traurig, traurig und schade“.


Aus dem Protokollbuch 1931 – 1935

Anfang Oktober 1931 schlossen sich einige junge Leute zusammen um einen Sportverein zu gründen bzw. wiederzugründen. Die Gründungsversammlung fand am 10.10.1931 im Gasthaus Krone in Egenhausen statt.

36 Personen lassen sich in das Mitgliedsverzeichnis eintragen und wählten die Vereinsleitung:

1. Vorstand: Albert Reichle

2. Vorstand : Georg Gaiser

1. Kassier: Fritz Mast

2. Kassier: Christian Gauss

Schriftführer: Gottfried Jäkle

Zeugwart: Christoph Brenner

Spielleiter: Gustav Gaiser


Bereits am 19.10.1931 wurde der Fußballplatz wieder gerichtet, der mittlerweile brach gelegen hatte.

Die Dressfarben wurden mit schwarz-weiß festgelegt.


Auszug aus dem ersten Versammlungsprotokoll vom 31.10.1931 im Gasthaus Adler:

...

2. Ab heute trägt unser Sportverein den Namen

„Sport-Freunde“

3. Die Wahl des Vereinslokals: 16 Stimmen für Gasthaus Adler

14 Stimmen für Gasthaus Krone


Das erste Verbandspiel fand dann am 28.08.1932 statt und zwar auf heimischen Platz gegen Emmingen.

Aus dem erwähnten Protokollbuch haben an dieser Stelle weitere Fakten, nette Episoden über Spielbetrieb, Ausflüge ihren Platz.


Wie es nach 1935 weiterging lässt sich leider nicht mehr rekonstruieren, da diesbezüglich wieder keine Niederschriften mehr aufgefunden werden konnten.

Politische Umwälzungen blieben nicht ohne Auswirkungen, die jungen Leute wurden zur Wehrmacht und zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Große wirtschaftliche Probleme, hieraus resultierende große Arbeitslosigkeit und Inflation endeten bekanntermaßen in einem unvorstellbaren Krieg der erst im April 1945 zu ende ging.


Der sportliche Geist ist jedoch danach auch in Egenhausen wieder erwacht. Beteiligte wissen, dass das erste Spiel gegen Beihingen ausgetragen wurde. Mit Sang und Klang sei man nach Beihingen marschiert, wo man dann allerdings sang- und klanglos mit 0:5 verloren habe. Gespielt hat man übrigens mit teilweise aufgefundenen Sportdressen aus der Zeit vor dem Krieg und Werk- oder Alltagsschuhen.

Das zweite Spiel wurde in Egenhausen ausgetragen, das dann mit 5:0 gewonnen wurde.


Am 08. August 1947 standen dann wieder junge Männer zum Aufbau des Vereins zusammen. Georg Gaiser als 1. Vorsitzender, Bernhard Brenner, Gotthilf Hammer, Ernst Rothfuß, Walter Rath und Walter Stickel ließen sich zur Zeit französischer Besatzung als Vorstand in die Verantwortung nehmen.

Der Verein wurde als 33. Sportgemeinde in Süd-Württemberg zugelassen. Als Vereinslokal diente wie schon zur Zeit vor dem Krieg der Gasthof Adler, wo man nicht nur den Durst stillte und Geselligkeit pflegte, sondern auch in der „alten Schnapse“ einen Umkleide- und Waschraum hatte. Übringens ging dies so bis ins Jahr 1961.


An der Verbandsrunde 1946/1947 wurde dann erstmals wieder teilgenommen, wenn auch mit dünner Spielerdecke, allerdings hegte man nahezu täglich die Hoffnung, dass ein Sportkamerad lebend aus dem Krieg zurückkehrt. Sehr viele sind allerdings im Krieg gefallen.

So geschehen ist auch diese Begebenheit, dass einer aus der Gefangenschaft zurückkam und ein örtlicher Fußballanhänger (Friseur Rupp), auf die Frage, ob der denn auch spielen könne zur Antwort bekam: „ Nein der hat Plattfüße“.


Die erste Verbandsrunde lief sehr erfolgreich ab. Mit ausschließlich einheimischen Spielern war man zum Saisonende punktgleich mit Rotfelden Tabellenführer. Das erforderliche Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Nagold ging mit 1:3 verloren. Da ein Verbandsschiedsrichter jedoch nicht zur Verfügung stand, musste das Spiel wiederholt werden. Dies wurde mit 3:2 gewonnen, so dass man als Meister feststand.


Die erste Meisterschaft wurde demgemäss im Jahre 1947 errungen.


Die älteren Spieler dieser Mannschaft wie z.B. Georg Brenner, Christoph Brenner, Walter Stickel und Christian Wackenhut hörten altershalber auf. Die Lücken konnten geschlossen werden mit der eigenen Jugend, aber auch auswärtigen Spielern wie Eddi Schuller, Paul Kusterer oder Karl Käppeler.

Im Frühjahr 1949 verstarb Torwart und Stürmer Helmut Carle an einem Blinddarmdurchbruch. Das anstehende Freundschaftsspiel gegen Bönnigheim wurde mit Trauerflor gespielt ( und verloren, die zweite Mannschaft spielte 1:1).

Anlässlich des Rückspiels wurden die Gäste zu einer Schwarzwaldrundfahrt eingeladen.


Zum Pokalturnier in Pfalzgrafenweiler war nach Pfalzgrafenweiler geladen. In der starken Gruppe, in der sich auch Mannschaften der Bezirksklasse befanden, wurde der Gruppensieg erreicht der im Grünen Baum in Pfalzgrafenweiler mit Wein so richtig eingeweiht wurde. Die meisten Spieler fuhren mit dem Fahrrad, die Frau oder Freundin auf dem Gepäckträger. Bei der Heimfahrt war es dann gut, dass es damals noch nicht viele Autos gab, die einem in die Quere kommen konnten und dass man die Strassen weitgehend für sich alleine hatte. ...

Von einem zu Fuß gegangenen Spieler wird berichtet, dass mit Zwischenübernachtung im Hinteren Türle erst morgens angekommen sei.


In der Zeit wurde die Platzeinstreuung übrigens jeweils noch von Hand, also ohne irgendwelche technische Hilfsmittel, wie Streuwagen oder ähnlichem vorgenommen, nachdem am Sonntag Vormittag bei den örtlichen Schreinern das Sägemehl geholt wurde.

Großer Schaden wurde jedes Jahr durch das Hochwasser durch den Bach an der Waldseite verursacht, so dass man sich zur Eindolung entschied. Dies wurde in Eigenregie vorgenommen.


Die erste Generalversammlung fand am 10.01.1949 nachmittags im Grünen Baum statt. Dies bedurfte seinerseits der Genehmigung des Landratsamtes.


Der Verein zählte in dieser Zeit 20 Aktive, 10 Jugendliche und 17 passive Mitglieder.

Der Jahresbeitrag in dieser Zeit lag für Erwachsene bei 2,20 DM und für Jugendliche bei 1,10 DM.

Der Verein wurde geführt vom 1. Vorsitzenden Georg Gaiser, dem Ausschuss gehörten Karl Steeb, Hans Wackenhut, Georg Rath und Gottlieb Schaible an.

In der Generalversammlung vom 28.01.1950 wurde Otto Blau zum 1. Vorsitzenden gewählt. Außerdem bestimmte die Versammlung das Gashaus Adler mit 26 Stimmen zu ihrem Vereinslokal, 9 Stimmen entfielen auf die Krone.

Fortan waren die ausgetragenen Spiele regelmäßiger und fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Egenhausen, was deshalb um so mehr von Bedeutung war, als es in dieser Zeit weder einen Gesangverein noch einen Musikverein ab.


Bei Freundschaftsspielen gegen Sillenbuch, wo der Spieler Robert Metzger herstammte, gingen beide Spiele verloren. Unschönes Ereignis war das unser Spieler Walter Kalmbach sich dabei den Fuß brach.


Attraktion bei den ersten Fußballturnieren 1949 und 1950 war, das die Ansagen mit einer Lautsprecheranlage vorgenommen werden konnte.

Ab 1948 wurden dann, gemäß früherer Tradition, Weihnachtsfeiern durchgeführt, bei denen jeweils 2 Theaterstücke aufgeführt wurden.

Ständiger Begleiter bei und zu den Auswärtsspielen und den stattfinden Vereinsausflügen, einer davon war nach München ins Hofbräuhaus, war das Liedgut, was dazu führte, dass sogar innerhalb des Vereins eine Gesangsgruppe gegründet wurde, die sich nach 2 Wintern wieder auflöste.


Am 12.02.1949 fand ein Heimspiel gegen Rotfelden statt. Bei einer Veranstaltung im Gasthaus Krone wurden dann bei Lied, Tanz und Wein die bestehende Feindschaft begraben.


Die Verbandrunde 1949/1950 wurde gegen neun Mannschaften zum Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Nachdem man in der Vorrunde bei 2 Unentschieden und in der Rückrunde 2 Niederlagen gegen Rotfelden und Walddorf alle Spiele gewonnen hatte, hatte man den Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Das Torverhältnis lautete 1000:27. Als Torschützen zeichneten sich aus Karl Käppeler 49 Tore, Karl Gauß 13 Tore und Walter Hauser mit 12 Toren.

Im Jahr 1950 wurde demnach die zweite Meisterschaft errungen.

Der zuvor erwähnte sportliche Aufstieg in die A-Klasse war nach 2 Jahren wieder verspielt, nachdem Siege selten geworden waren und so der Abstieg in die untere Klasse folgte.


Der Vorstand wechselte von Otto Blau zu Fritz Kübler und zu R. Metzger. Dem Ausschuss gehörten in dieser Zeit an Max Braun, Ernst Rothfuß, Hans Wackenhut, Karl Käppeler und Hans Hammer.

Die Kasse hatte am 10.01.1953 einen Stand von 538,58 DM, die in dieser Zeit u.a. durch Alteisensammlungen aufgebessert wurden.


Ostern 1953 stand ein Freundschaftsspiel gegen Erligheim an. Die Fahrt wurde mit dem Bus vorgenommen. Mit 17 Spielern wurde je ein Spiel der ersten und ein Spiel der zweiten Mannschaft ausgetragen.

Die Verbandsrunde 1953/54 wurde mit einer sehr kleinen Spielerdecke begonnen. Als dann bei einem Spiel in Neubulach zwei Spieler vom Platz gestellt und gesperrt wurden, wurde die 1. Mannschaft von der Verbandsrunde zurückgezogen. Vorstand Metzger zog in dieser Zeit zurück in seine Heimat Sillenbuch.

Der neue Vorstand hieß Hans Wackenhut, 2. Vorsitzender wurde Max Braun. Im Jahre 1956 wurde zum geschäftführenden Vorstand Fritz Siebenkothen gewählt.


Der sportliche Höhepunkt wurde dann im Spieljahr 1958/59 erreicht, als man die Staffelmeisterschaft und damit den Aufstieg in die B-Klasse schaffte. Neben namentlichen nicht bekannt gewordenen Personen gehörten der Führungsriege des 1. FC Hans Wackenhut, Fritz Siebenkothen und Walter Brenner an.


Mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Walter Flik an der Spitze konnte der alte Sportplatz erneuert um am 08. Mai 1958 in einer Feierstunde übergeben werden. Bei diesem Anlaß wurde der Verein wieder mit seinem ursprünglichen Namen

1. Fußballclub 1921 e.V. benannt.


Aber noch mehr geschah: die Gemeinde kaufte mit finanzieller Beteiligung des 1. FCE eine Sporthalle in Weiden/Oberpfalz, die dort weichen musste. Der Transport erfolgte mit der Eisenbahn bis Altensteig und wurde dann mit LKWs nach Egenhausen gefahren. Die Halle stand übrigens dort wo sich heute der Bauhof befindet.

Im Spieljahr 1958/59 errang die 2. Mannschaft ebenfalls den Meistertitel.

Im Spieljahr 1960/61 steig die 1. Mannschaft wieder ab.


Aber nicht nur vom Spielbetrieb lässt sich berichten, sondern auch von sonstigen Aktivitäten. Im Jahr 1961 wurde mit dem Bau eines eigenen Sportheims mit Umkleide- und Waschmöglichkeiten begonnen.

Nach den Spielsaison 1964/65 konnte man dann wieder eine Meisterschaft und den Wiederaufstieg in die B-Klasse feiern.

Dort konnte man sich dann nicht nur halten, sondern jahrelang im oberen Bereich mitspielen, teilweise sogar um die Meisterschaft bis zum Abstieg im Jahre 1978.


Damit aber nicht genug: 9 Jahre später in der außerordentlichen Generalversammlung vom 14.02.1970 wurde der Beschluss gefasst ein neues, massives, modernes Sportheim zu bauen. Mit Unterstützung der Gemeinde wiederum konnte im Frühsommer 1970 mit dem Bau begonnen werden.

In beispielloser Gemeinschaftsarbeit konnte das Sportheim in fast einem Jahr größtenteils in Eigenarbeit von Vereinsmitgliedern erstellt werden.

Im Jahre 1971 konnte die feierliche Einweihung erfolgen.


In den Jahren 1973 und 1974 wurde der Sportplatz umgebaut, d.h. vergrößert und ebener gemacht und für Trainingszwecke mit 2 Flutlicht-Masten ausgestattet. Für Zuschauer und Aktive unvergessen wird das Auseichspielfeld bleiben, dass sich auf dem Gelände befand, wo heute der Drei-Wasenhof steht.

Spielerisch überlegene Mannschaften, die ihr Hobby gerne auf „englischem Rasen“ ausübten, wurden auf dem „Betzenberg“ gelegentlich „kalt erwischt. Das Licht für die abendlichen Trainingseinheiten wurde übrigens mit einem laut knatternden Dieselmotor erzeugt.


1976 wurde dann die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz auf 6 Masten erweitert, so dass der ganze Sportplatz erleuchtet werden konnte und nun auch Spiele zur Abendstunde austragbar waren.


Wie bereits zuvor erwähnt, aber von der Chronologie hierher gehörend folgte im Jahre 1978 der Abstieg in die C-Klasse.


In den Jahren 1979/1981 wurde das zweite Spielfeld in Eigenregie erstellt und im Jahre 1982 eingeweiht. Ebenso konnte im Jahr 1982 en Ballfang am Hauptspielfeld und eine Garage als Geräteraum erstellt werden.


Ein gewichtige vielleicht nicht nur strukturelle Frage entschied die Generalversammlung im Jahre 1981. Mittlerweile war es so, dass der 1. FC Egenhausen nicht nur Fußball spielte, sondern sich im Jahre 1971 (1.3.71) eine Frauenturnabteilung gebildet hatte und seit 1972 eine Tischtennisabteilung bestand, die dem FC „angegliedert“ waren. Darüber hinaus bestand seit dem 1.9.1979 eine Interessensgemeinschaft Tennis. Es war nun irgendwann an der Zeit zu klären, ob einzelne selbständige Vereine gegründet werden oder ein sogenannter Gesamt- oder Hauptverein mit einzelnen Abteilungen gebildet wird.

In der bereits genannten Generalversammlung wurden sodann rechtliche Grundlagen für die Struktur eines Gesamtvereins mit verschiedenen Abteilungen gelegt und eine entsprechende Vereinssatzung beschlossen.

In derselben Versammlung wurde dann entsprechend der Satzung die Interessensgemeinschaft Tennis als Abteilung unter das FC-Dach aufgenommen.


Seither ist der 1. FC Egenhausen 1921 e.V. der 1. FC Egenhausen 1921 e.V. –Abteilung Fußball –

Im Jahre 1983 erhielt der Ausweichplatz 2 Flutlichtmasten.


Von sportlichem Erfolg war dann wieder Saison 1989/1990 gekrönt. Es konnte die Meisterschaft der C-Klasse errungen werden mit einem unvergessenen Sieg und Elfmeterdrama gegen Wart/Ebershardt auf neutralem Spielfeld in Überberg.


Daran schloss sich dann auch eine grandiose Meisterschaftsfeier in der hiesigen Turn- und Festhalle.


Halten konnte man sich 3 Jahre. Leider konnte dann im Jahre 1993 der Abstieg nicht vermieden werden.

Seither spielen die Aktiven wieder mit wechselndem Erfolg in der Kreisliga B.


Sicherlich könnten noch viele weitere sportliche Höhepunkte erwähnt werden, insbesondere aus dem Jugendbereich, was allerdings nicht nur den zeitlichen Rahmen sprengen würde, sondern auch äußerst schwierig, dies an Hand von vorliegenden Aufzeichnungen nachzuvollziehen.


Zusammenstellung:

• Protokollbuch 1931.1935

• Protokolle des 1. FC

• Frühere Festschriften

• Recherchen durch Walter Hauser durch Befragung von Zeitzeugen, woraus auch manche    Detaillschilderung herrühren

• Eigene Erinnerungen


Von Hans Kern



Vereinschronik